Endlich ist es soweit: dein Traum von einer richtig coolen Dread-Mähne ist endlich erfüllt. YES!
Doch plötzlich stehen da ein paar neue Fragezeichen im Raum:

Wie bleiben die Dreadlocks jetzt eigentlich so schön frisch und gepflegt?

Und was sollte ich auf gar keinen Fall tun?

Keine Angst, genau dafür habe ich dir heute die krassesten 5 No-Go's zusammengestellt, die du deinen Dreadlocks auf keinen Fall antun solltest!

# 1 Verwende niemals eine Filznadel

Vielleicht hast du bei deiner Dreaderstellung schon gut aufgepasst und gemerkt, dass deine DreadStylistin keine Filznadel sondern eine Häkelnadel verwendet hat, um deine Haare zu verdreaden.

Filznadeln haben vorne nämlich kleine Haken, die deine Haare eher abreißen oder abschneiden, statt sie zu verfilzen. Verwende deshalb niemals eine Filznadel!

Häkelnadeln sind stattdessen etwas stumpfer. Damit lassen sich in deinen Dreads die Haare viel besser zu Schlaufen ziehen und verfilzen – und genau das wollen wir ja.

# 2 Herausstehende Haare abschneiden

… oder gar abfackeln!

Es wäre das absolute Ende deiner Dreads, vorhandenes Haarmaterial abzuschneiden oder gar abzufackeln. Tu dies bitte niemals!

Arbeite stattdessen die herausstehenden Haare regelmäßig in deine Dreads ein, so behalten sie ihre Stabilität und du brauchst keine Angst zu haben, dass sie dir irgendwann einfach abreißen.

Dazu verwendest du am besten wie im ersten Punkt erklärt eine Häkelnadel. Auch regelmäßiges Palmrolling hält Fusselhaare im Zaum.

# 3 Mehrfach blondieren oder färben

Natürlicher ist besser!

Genau wie bei Köpfen ohne Dreads ist es auch für Dreadheads am besten, wenn die Haare so natürlich wie möglich bleiben, um keine Haarschäden hervorzurufen. Vor allem Blondierungen greifen die Haarstruktur an. Je häufiger du blondierst oder färbst, umso brüchiger und instabiler werden deine Dreads.

Wenn du trotzdem nachblondieren möchtest, achte unbedingt darauf, dass du nur deinen Ansatz blondierst und nicht die Längen deiner Locs. Außerdem solltest du wissen, dass auch in anderen industriell hergestellten Haarfarben Bleichungsmittel enthalten sein können – besonders bei der Farbe Rot.

Wenn du jedoch nicht auf gefärbte Haare verzichten möchtest, lies dir doch gern unseren Blogartikel Alles rund ums Dreadlocks färben durch.

# 4 Beim Waschen auf Shampoo verzichten

Dass man Dreadlocks nicht waschen kann, ist ein Mythos – von dem bist du hoffentlich schon weg. Von dem, dass man Dreadlocks ohne Shampoo waschen soll, hoffentlich auch!

Da sich aus den Dreadlocks z.B. Ablagerungen, Schuppen oder Verschmutzungen aus der Luft nicht einfach wie bei offenem Haar herauskämmen lassen, ist es umso wichtiger, Waschmittel zu verwenden. Du möchtest ja deine Locs von Grund auf sauber bekommen und dass sie schön gepflegt bleiben. Sollte dir in diesem Punkt Natürlichkeit dennoch sehr wichtig sein, kannst du auch auf natürliches Shampoo zurückgreifen. Mit unseren LaVlausch Produkten hast du eine tolle Auswahl an Naturkosmetik für deine Locs. Schau doch gern bei unsern Shampoos, Seifen oder unserer Tiefenreinigung vorbei!

# 5 Nach dem Waschen Dreadlocks trocken rubbeln

Es klingt besonders verlockend, nach dem Waschen die Dreads einfach mit einem Handtuch trocken zu rubbeln und so gleichzeitig die Ansätze weiter zu verfilzen.

Doch das solltest du unbedingt lassen! Du erzielst damit keinesfalls ein besseres Ergebnis oder einen ordentlicheren Look. Ganz im Gegenteil: Du würdest damit ausschließlich Haare lose rubbeln, die vorher mühevoll eingearbeitet wurden, besonders wenn sie frisch gehäkelt sind.
Verwende stattdessen doch lieber einen Handtuchturban. Sie bestehen aus flauschigem, besonders saugfähigem Microfaser und machen das Trocknen deiner Dreads in Zukunft wesentlich einfacher.

Du siehst schon – als neugebackener Dreadhead gibt es einiges zu beachten.

Doch auch wenn es anfangs etwas kompliziert klingt und sich nach einem Fass ohne Boden anfühlt, es lohnt sich allemal und deine Dreads werden es dir danken!

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